Hartnit der Leibnitzer ist eine historische Person, die als Dienstmanne des Erzbischofs von Salzburg im Jahre 1253 die Burg Wolkenstein (Wörschach, Steiermark) und Teile der Besitzungen rundum vom Erzbischof verpfändet bekam. Nachdem er aber das erzbischöflich-salzburgische Besitztum schädigte, musste er bereits im selben Jahr zur Gutmachung der Schäden Wolkenstein dem Erzbischof wieder herausgeben.
Unser erster größerer Auftritt erfolgte auf der Ruine Wolkenstein und meine Gewandung entsprach noch am ehesten einem Vogt. So wurde ich damals zum Vogt von Wolkenstein ernannt. Nachdem mir die Rolle des gerechten, ordnungsliebenden und -schaffenden Herrschers liegt, andere nennen es die Rolle des bösen Despoten, und ich nach einiger Recherche über den armseligen, anscheinend von einem Komplott zu Fall gebrachten, Hartnit der Leibnitzer stolperte, nahm ich diesen Namen an, obwohl meine Ausstattung nicht mit der Zeit des historischen Hartnit übereinstimmt.
So kam ich zu meinem Charakter, Hartnit der Leibnitzer, Vogt von Wolkenstein, ein gläubiger Adeliger, der mit strenger aber gerechter Hand für Recht und Ordnung im Namen des Herrn sorgt. Dabei ist er nicht gerade sanft im Umgang mit seinen Untergebenen und schreckt auch nicht davor zurück, mit Einsatz aller Mittel gegen seine Feinde bzw. die Feinde des Herrn vorzugehen. Gegenüber (aus seiner Sicht) Ungläubigen und Verbrechern gibt es für ihn keine ritterlichen Tugenden, wie auch teilweise in seinem Kampfstil zu bemerken ist. Für ihn gibt es nur einen, den er fürchtet und der über ihn richten darf, auch wenn er natürlich weltlichen Herren als Dienstmann folgen muss, und zwar Gott dem Herrn.