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Die Person
Markus Raith, 1970, Graz
Der Charakter
"Raithard vom Schöckelgraben"
Darstellung: Gerüsteter Kämpfer/Ritter um 1400, Spielmann
Waffen: Langes Schwert, Einhandschwert, Schild, Dolch, Streitkolben
Darbietung: Schaukampf, Historischer Schwertkampf
Handwerk: Kettenzeug, Musik
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Raithart vom Schöckelgraben stammt aus einer steirischen Niederadelsfamilie aus dem Umland des Grazer Schöckels. Nach der Ausbildung zum Knappen kam er in die Dienste des Vogts von Wolkenstein, Hartnit dem Leibnitzer. Dort war es für Raithart ein Leichtes sich durch seine Kampfkraft und sein Pflichtbewusstsein zu beweisen und alsbald konnte er die Ritterwürde in Empfang nehmen. Im Laufe der Zeit wurde er als Ritter immer wichtiger für den Vogt, vor allem nachdem die beiden Ritter Anshelm von Hierzeck und Dengg der Tauplitzer dem Ruf des Fürsten folgten und ihre Kampfkraft bei etwaigen Kreuzzügen unter Beweis stellten. Nach der Rückkehr des Anshelm von Hierzeck fand Raithart in diesem einen Mitstreiter in den ritterlichen Tugenden. Auch mit Ritter Hieronymus von Teichmann besteht ein Band in diesen Tugenden, mit Raistlin vom Schwarzenweg verbindet mehr das stille Einverständnis zweier kämpfender Männer.
Wenn es dann darum geht skrupellose Räuber und gottlose Verbrecher zu bekämpfen, findet man Raithart in der ersten Kampfreihe. Seine schwere Rüstung und seine Schwerttechnik machen ihn dabei zu einem ernstzunehmenden Gegner. So konnte er sich im Kampf gegen die finstere Räuberbande des Mihhil Thonarsson immer wieder Lorbeeren verdienen, indem er mithalf, die Bedrohung durch Thonarssons Spießgesellen einzudämmen.
Im Allgemeinen recht geduldig im Gemüt kann es manchmal vorkommen, dass dem lieben Raithart der eiserne Kragen platzt, vor allem wenn ihm Ungerechtigkeiten, Falschheit und Halsstarrigkeit unterkommen. In solchen Situationen kennt auch Raitharts Loyalität Grenzen und dann sollten sich selbst Lehnsherrn, Vogte und Fürsten in Acht nehmen und in Deckung gehen bis Raitharts erster Zorn verraucht ist.
Wenn die Kampfhandlungen vorbei sind lässt Raithart auch gerne mal die hohe Kunst zum Zug kommen und singt die eine oder andere Weise zu den Klängen seiner Laute.
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