Christian von Rabenstein Christian von Rabenstein

Die Person
Christian Bürgermeister, 1975, Graz, Grafik Designer


Der Charakter

"Christian von Rabenstein"

Darstellung: Söldner, spätes 15. Jhdt.

Waffen: Langes Schwert, Dolch

Darbietung: Schaukampf, Historischer Schwertkampf

Handwerk: Heraldik, Kalligraphie

 

Als Christian Irber wurde er im Dezember des Jahres 1439 in Graz geboren. Schon früh beschäftigte er sich mit dem Kriegshandwerk und zog als Söldner durch die Lande. In den Fehdejahren von Wien 1461-1462 kämpfte er an der Seite des Söldnerführers Andreas Baumkircher erfolgreich für die kaiserlichen Truppen. Für diese Verdienste wurde er im Jahre 1463 von Kaiser Friedrich III. geadelt und mit der in der Nähe von Graz gelegenen Burg Rabenstein belehnt. Darauf nahm er den Namen Christian von Rabenstein an. 

Einige Jahre später mußte er allerdings gegen seinen ehemaligen Kampfgefährten Baumkircher zu Felde ziehen, da sich dieser gegen den Kaiser wandte und steirische Städte plünderte. Die hinterhältige Festnahme und Hinrichtung Baumkirchers im Jahre 1471 zerstörte jedoch seinen Glauben an den Kaiser und so verließ er die kaiserlichen Truppen, um wieder als Söldner durch die Lande zu ziehen. Das führte ihn eines Tages auch zur Gruppe rund um Anshelm von Hierzeck, wo er neue Kampfgefährten fand.


Reale Ereignisse

1379

 

Adelsgeschlecht von Rabenstein stirbt aus, Burg Rabenstein geht an Hans dem Älteren von Winden.

1459

 

Kaiser Friedrich III. von Habsburg erwirbt Burg Rabenstein.

1461-1462

 

Fehdejahre von Wien – Erzherzog Albrecht VI. greift Wien an, sein Bruder Kaiser Friedrich III. entsendet Truppen gegen ihn.
Söldnerführer Andreas Baumkircher kämpft auf Seite der kaiserlichen Truppen.

1469

 

Baumkircherfehde – Andreas Baumkircher wendet sich gegen den Kaiser und organisiert zusammen mit dem ungarischen König Matthias Corvinus einen Aufstand des steirischen Adels. Baumkircher besetzt steirische Städte und zieht plündernd durch das Land. Waffenstillstand im Oktober und Vereinbarung von Zahlungen an Baumkircher.

1470

 

Baumkircher bricht den Waffenstillstand mit Friedrich III., weil die versprochenen Zahlungen ausbleiben.

1471

 

Andreas Baumkircher wird festgenomen und hingerichtet, nachdem ihm freies Geleit nach Graz zugesichert wurde

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